12. Dezember 2017

Ein Jahres-Rück-Vor-Blick 2017

Persönliches

Jeden Monat, wenn die ungeliebte Umsatzsteuer auf mich wartet, merke ich, wie schnell die Zeit vergeht. Wenn dann auch noch mein Jahres-Rück-Vor-Blick auf der To Do Liste steht, ist es soweit. Das alte Jahr neigt sich dem Ende und das neue klopft schon wieder an!

Und weil es mittlerweile schon eine kleine Tradition geworden ist, gibt’s auch in diesem Dezember einen kleinen Rückblick auf Vergangenes sowie neue Pläne und Ziele fürs kommende Jahr!

 

2017 fing für mich persönlich sehr gemischt an. Das erste Jahr ohne eine richtig lange Reise im Kalender. Es ging aber doch ein bisschen in die Ferne – nach Indien. Ein Abenteuer, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Ich bin überglücklich, dass ich den Mut hatte, mich ins Flugzeug zu setzen und noch glücklicher, die Reise gesund überstanden zu haben!

Es fing also positiv an, jedoch haben mir die ersten drei Monate des Jahres auch gezeigt, was es heißt selbstständig zu sein. Die Sorge, die auch mich manchmal überkommt, ob ich dies mein Leben lang machen kann. Denn nicht nur wenige Fotosessions standen im Kalender, was noch nicht mal unüblich ist zu dieser Jahreszeit. Auch die Hochzeitsanfragen sagten alle nacheinander ab.

Die Konkurrenz ist groß und gut, das weiß ich. Wenn die Absage wegen eines „besseren Matches“ ist, tut’s mir nicht weh, denn das ist schließlich meine Philosophie bei Hochzeiten. „Bucht den richtigen Fotografen, denn nur die Person, die Euch zu 100% sympathisch ist, kann Euch auch die Bilder abliefern, die Ihr seht! Denn nur dann öffnet Ihr Euch vor dessen Kamera. Erst dann sollte der Preis gewichtet werden, denn was bringt ein günstiger(er) Fotograf, wenn man sich die Fotos dann nie mehr anschaut, weil sie einem nicht gefallen.“

Einige Absagen sahen aber anders aus… es lag eben ganz oft am Preis. Und da fing ich an, an mir zu zweifeln. „Bin ich überhaupt gut genug?“. Jeder Selbstständige kennt diese Fragen.

Da musste ich mich wieder darauf besinnen, was ich die Jahre vorher schon „geübt“ hatte, nämlich, dass das richtige Mindset das A und O ist. Also eine gesunde Einstellung zu mir, meiner Arbeit und meinem Wert (u.a. Geldwert für meine Arbeit). Die Meditation wurde wieder fester Bestandteil meines Tagesablaufs und langsam aber sicher ging es bergauf. Im Sommer war ich wieder voll ausgebucht.

Im Oktober erfüllte ich mir dann einen langersehnten Wunsch mit meiner Reise nach Japan! Das Essen war wie erwartet der Hammer, die Reisegruppe lustig und ich super dankbar, mir all dies selbst ermöglichen zu können. Das war (und ist) immer mein Wunsch gewesen – zu Reisen, Dinge zu tun, die ich liebe und mich glücklich machen und all dies, aus meiner eigenen Kraft heraus. Ohne Hilfe von anderen! Nicht, weil ich mir nicht helfen lassen kann – das kann ich. Aber einfach weil ich es wichtig finde, etwas selbst geschaffen zu haben und davon leben zu können. Im neuen Jahr werden es schon 10 Jahre, dass ich mein eigenes Business führe! Der Wahnsinn!!!

japan-reisefotos-aline-lange

Die drei wichtigsten Dinge fürs neue und alte Jahre:

  • Dankbarkeit: Menschen begleiten zu dürfen, denen ich mit meinen Bildern eine Freude machen kann.
  • Liebe: Wenn man das ganze Jahr über glückliche Paare an deren Hochzeitstag begleitet, selbst aber noch Single ist, wünscht man sich doch das ein oder andere Mal einen Mann an seiner Seite. Ich zumindest. Und daraus habe ich auch kein Geheimnis gemacht, denn wer mich kennt, weiß, dass ich ein offenens Buch bin. Also liebe Liebe – ich wär dann soweit!
  • Abenteuer: Neues ausprobieren, auch wenn man mal scheitert. Ferne Länder bereisen und dabei an mir arbeiten, damit ich die beste Version von mir selbst werde!

 

Und nun alles Liebe für Euch – mögen Eure Wünsche, Ziele und Pläne für 2017 gelungen sein und für 2018 voller Tatendrang anstehen. Danke, dass Ihr da seid!

 

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